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Ritter Alderich von Mackenstein-Hammerschlag ä.H
Bruder Alderich, Ritter vom Orden
des Heiligen Golgari
Ritter
Alderich ist ein erzkonservativer Höfling aus altem Koscher
Junkergeschlecht, der wie so viele andere Zweitgeborene auch, im Orden ein
neues zu Hause gefunden hat. Auffällig sind nicht zuletzt seine spitz
zulaufende Nase und seine tiefliegenden, eisgrauen Augen, die an das
Aussehen eines Geiers gemahnen. Das kurze, dunkelbraune Haar stets sorgsam
frisiert, den Bart sauber gestutzt, verhindert vordergründig der gehetzte
Ausdruck in seinen Augen das er Wohlbehagen bei seinem Gesprächspartner
erweckt. Seine Größe von 1 Schritt 82 und seine leicht gebückte
Körperhaltung- die Folge eines Rückenleidens- wirken dem nicht gerade
entgegen. Der
überzogene Stolz der Mackensteiner ist über die Landesgrenzen hinaus bekannt
und hat auch vor Alderich nicht Halt gemacht. Mögen Ausbildung und
Ordensleben seine überhebliche, arrogante Art zwar gemildert haben, brachten
sie ihm doch einige Gegner in den Reihen des Ordens ein. Das er eine
Vorliebe für blutjunge Mädchen hegt, ist wohl als üble Nachrede zu werten.
Einen gewissen Ehrgeiz kann man ihm dagegen nicht absprechen, ist er doch
stets bemüht einen Vorteil für den Orden und besser noch für sich selber
rauszuschlagen. Zu seinen engsten Verwandten zählen
sein älterer Bruder, der Junker Eckbart von Mackenstein-Hammerschlag ä.H.,
sowie Rittmeister Thorben Raul Baduar von Hammerschlag, sein Vetter. Nie
geklärt wurde, warum er in die Hände des Ordens gegeben wurde, gilt das
traditionsreiche Haus Mackenstein doch gemeinhin als treue Anhänger der
donnernden Leuin. Auch wenn seine Bewegungen in der
schwarzen Plattenrüstung der Golgariten ein wenig schwerfällig wirken, ist
er doch ein passabler Kämpfer, genoss er doch eine fundierte Ausbildung.
Neben dem obligatorischen Rabenschnabel, führt er das Ritterschwert
Steinreißer. Das Schwesternschwert Steinbeißer soll sein Bruder jüngst bei
der Rettung des Koscher Prinzen Edelbrecht an die Orks verloren haben.
Beiden Klingen werden sagenhafte Eigenheiten zugeschrieben, sollten sie
gemeinsam gegen den Feind geführt werden. So richtig scheint sich Alderich zu
keiner internen Partei hingezogen zu fühlen, wenn er auch oft die Position
des Justiziars unterstützt. Sein Verhältnis zu Abt Utharion ist
denkbar schlecht, war er doch eigentlich für diesen Posten vorgesehen und
hat seine Zurücksetzung bis heute nicht voll akzeptiert...
Text: Tahir Shaikh
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