Zurück zur Startseite  
Zurück zur Startseite Eine Übersicht der Webseite Über uns! Schreib uns! Weiter zu ausgwählten DSA Seiten Stöbere in den Ordensschriften oder trage dich ins Gästebuch ein! Werde Ordensmitglied!
Alles über den Aufbau
     
 

Knappe Derenald Böcklin von Buchsbart

Bruder Derenald, Knappe vom Orden des Heiligen Golgari

Derenald Böcklin von Buchsbart ist der zweite Sohn von Marbert Böcklin von Buchsbart zu Schneehag. Derenald ist ein großgewachsener, breitschultriger Junge von 17 Lenzen . Er hat ein jugendliches noch etwas feines Gesicht dass von einer quer durch das Gesicht laufenden Narbe verunziert wird. Die Narbe beginnt über dem linken Auge und endet am linken Mundwinkel. Seine Haupt ist kurzgeschoren und seine Augenbrauen sind weis, dadurch stechen seine blauen Augen besonders hervor.
Derenald redet nur sehr wenig und dann nur mit einem deutlichen Lispeln, eine Folge des Grauens was er miterlebt hat. In Folge der Ereignisse hat sich sein Glaube an die Götter noch vertieft. Bevor er in der Warunkei war folgte er eher den Lehren Rondras aber seit seiner Flucht folgt er dem Ruf Borons.
Anderen Leuten gegenüber gibt er sich normalerweise unnahbar, mit Ausnahme seiner Kameraden und Familie.
Da seine Eltern eine rondragefällige Ausbildung für ihren Erben wollten, gaben sie ihren Sohn zu einem befreundeten Ritter in die Lehre. Als Knappe diente er seinem Herrn drei Jahre lang und lernte dadurch das halbe Mittelreich kennen, denn sein Herr war ein fahrender Ritter. Im 4. Jahr seiner Knappenzeit zogen sie dann gegen Osten und Richtung Schwarztobrien um sich einer kleinen Gruppe Abenteurer anzuschließen. Mit dieser Gruppe rückten sie dann in die Warunkei vor und begannen eine Serie von Überfällen auf Versorgungslager durchzuführen. Die ersten Wochen verliefen die Überfälle ausgezeichnet, man konnte dem Feind massiven Schaden zufügen und das ohne eigene Verluste. Das Blatt wendete sich als die Gruppe in einen Hinterhalt geriet, bei dem sich die Abenteurer sich nicht nur Söldnern sondern auch Untoten und einem Dämonen zu stellen hatten. Zu Beginn konnte man die Stellung noch gegen die Söldner und Untoten halten aber dann warf sich der Dämon in den Kampf und zerfetzte Freund und Feind gleichermaßen. In dem Gemetzel in dem auch der Ritter den Tod fand, konnte Derenald und ein weiterer Abenteurer die Flucht ergreifen und dem Tod entkommen. Nach 3 schweren Wochen erreichten die beiden dann, völlig entkräftet, ein Feldlager einer Gruppe Golgariten. Die Ritter kümmerten sich um die Wunden der beiden und brachten sie anschließend zu einem nahegelegenen Noionitenkloster zur vollständigen Genesung.
Als Dank für das Überleben dieses Schreckens und um die Toten zu rächen bat Derenald nach seiner Genesung darum sich dem Orden Golgaris anschließen zu dürfen.
Zauberei steht Derenald eher reserviert bis ängstlich gegenüber, da er sie nicht versteht und gesehen hat was sie im Kampf anrichten kann.
Für seine Familie, Freunde und die Kirche würde Derenald sein Leben aufs Spiel setzen. Auch für Schwache und Hilfsbedürftige würde er einiges riskieren.
Sein größter Wunsch ist es derzeit ein vollwertiger Golgarit zu werden.
Derenald fürchtet vor allem dass seinen Eltern was geschehen könnte.
Aufgrund seiner Erziehung glaubt Derenald an die Gesetze und hält sich dementsprechend auch ein. Allerdings würde einem Brotdieb der damit seine Familie vor dem Verhungern retten will nicht ausliefern sondern ihn laufen lassen und das Brot bezahlen.
Orks und Goblins gegenüber ist er eher negativ eingestellt da sie in Weiden immer wieder Überfälle auf die Bevölkerung verüben. Auch Elfen mag er nicht so wirklich da sie sich der Zauberei bedienen. Achaz findet er eher kurios da er noch nie welche gesehen hat. Zwerge gegenüber ist freundlich aufgeschlossen, ist doch der beste Freund seines Vaters ein Zwerg der vor etlichen Jahren mit demselben auf Wanderschaft war.
Wie steht er zur Liebe? Ängstlich dürfte es wohl am besten treffen da er nach wie vor Angst davor hat jemanden den er liebt zu verlieren.
Alles in Allem ist Derenald ein ruhiger, nachdenklicher und vom Leben verbitterter Charakter der sehr ernst ist.

 

Text: Andreas Landkammer