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Bosparano
I Domine mortis, Custos soporis,
Tuitor somnium, Conservator caeli
Defensor animarum ascendentium, ad TE surgunt
voces nostri
TU benedicaris, Donator tranquillitatis potentiaque,
quas TU mittes in soporem nostrum
TU laudaris, Conservator tranquillitatis aeternae
libertatisque portae, cuius peritiam TU nos mortes donas
TU glorificaris, animarum custos captarum nostrarum,
quibus TU oblivione liberationem donas
TU mactaris, Domine Nuntii Alati, qui nos tute
in atrios TUos ducet
TU illustraris
In fine ultimo vitae citerioris
In dorso Corvi Divini
Post ianitorem portae
In morte
Aeternitate.

II Ideo TIbi et in vita et in morte
servire volumus
Commune in numero multarum centuriarum conciliare
alium alium ferre
Viam TUam annuntiare
Et alium alio fidem offere aeterne
Quae nos ligat coniuncte sicut aedificio
TU duces inter aequales deligas
Finem sortemque nostram
Sicut catena, ligata cum omne membro servorum
TUorum
Sic in morte ut in vita iungere volumus
Aeternitate.

III In nomine TUo surgemus et progredimur
In duces tenebrarum, quae sunt sine nomen
Qui chaos flagitiaque serunt
Et TIbi non oboedire audent
Illorum messi, servis, nec mortuis nec vivantibus
Potentia obscura et aviditate perpetua, vadentibus
inquiete
Exsolutionem donabimus
Ut eos tollamus iterum in dorsum ILlius, qui eis
ducet
Retro in bracchia TUa, quo loco TU eos in lectum pones tranquillitati
ultimae
Aeternitate.

IV Cum benedictione TUa
Tradita manibus nostris cognitum tenebram
Remote occultam ab infirmo increduloque oculo
Ense, recti, penetrati
potentia TUa
Anulis ferreis
Qui nobis tutentur ab hostibus nostris
Consociatione profunda et fide inconcussa
Quae nos servent ab abyssis potestatis tenebricae
Consociatione profunda alio quisque armatus
Aeternitate.

V Itaque congregare volumus, accipientes
benedictionem TUam
Conservantes eam corde menteque nostra
Oculi nostri spectent gloriam TUam
Et in comitatu et in solitudine
Sed concilium equitum TUorum TIbi afferet pugnum
ferreum in Dero, Exsecrationem hostium TUorum
Itaque congregare volumus, ut EUm adaequemus
Difaciemque servi TUi optimi
Fides nostra similis auribus SUis exaudiat verba
TUa
Etiam in strepitu maximo aetatum perpetuo commutantium
Mens nostra pandat sicut alae SUae
Ut annuntiet voluntatem TUam
Corporum nostrorum numerus adaequet pennas SUas
Quae allevant EUm volatui, ut persequatur voluntatem
TUam
Manus nostrae persequantur diiudicationem TUam
sicut ungues chalybeii
Cordia nostra adaequent dorsum EIus
Quae tute ducant TUos in atrios TUos, retro in
manus TUas
Aeternitate.
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Garethi
I Herr des Todes, Wächter des Schlafes,
Behüter der Träume, Bewahrer des Jenseits,
Beschützer der aufsteigenden Seelen, zu
DIR erheben wir unsere Stimme,
Gepriesen seist DU, Spender von Ruhe und Kraft,
die DU uns im Schlafe sendest
Gelobt seist DU, Bewahrer des Einganges zu ewiger
Ruhe und Freiheit, die DU uns mit dem Tode erfahren
lässt
Gerühmt seist DU, Wächter unserer gefangenen Seelen,
denen DU Erleichterung im Vergessen schenkst,
Geehrt seist DU, Herr des Geflügelten Boten, der
uns sicher in deine Hallen geleitet.
Verherrlicht seist DU,
Am Ende des diesseitigen Lebens,
Auf dem göttlichen Raben,
Nach dem Pförtner,
Im Tode,
Ewiglich.

II So wollen wir DIR im Leben, wie auch
im Tode dienen,
gemeinsam, in vielhundertfacher Zahl
Uns verbinden, einander Tragen.
DEInen Weg verkünden,
Und ewig wollen wir uns die Treue halten,
die uns einem Bauwerk gleich fest aneinander bindet.
DU sollst die Oberen unter den Gleichen wählen,
Und unsere Bestimmung, unser Schicksal,
wie eine Kette, gebunden an jedes Glied DEIner
Dienerschaft.
So wollen wir uns im Tode als auch im Leben vereinen,
Ewiglich.

III In DEInem Name werden wir uns erheben
und ziehen,
gegen die Fürsten der Finsternis was keinen Namen
trägt,
welche Chaos und Verdammnis sähen,
DEIner zu Trotzen wagen.
Ihre Ernte, Ihren Knechten, weder tot, noch lebendig,
mit finsterer Macht und unstillbarer Gier, unruhig
wandelnd,
werden wir Erlösung schenken.
Um sie erneut zu erheben auf Seinen Rücken, der
sie geleitet,
zurück in DEIne Arme, wo DU sie bettest zur letzten
Ruhe.
Ewiglich.

IV Mit DEInem Segen,
in unsere Hände gelegt um zu erkennen das Finstere,
weitab verborgen vor dem schwachen, ungläubigen
Auge.
Mit Stahl, ungebeugt, durchdrungen
von DEIner Macht.
Mit eisernen Ringen,
uns zu schützen wider unserer Feinde.
Mit tiefer Verbundenheit und unerschütterlichem
Glauben,
uns zu bewahren vor den Abgründen der lichtlosen
Macht.
Mit unserer tiefen Verbundenheit zueinander gewappnet.
Ewiglich.

V So wollen wir uns versammeln, DEInen Segen
empfangend,
ihn zu bewahren in unseren Herzen und unserem Geiste.
Unsere Augen sollen Blicken DEIne Herrlichkeit,
wie in der Gemeinschaft, als auch in der Einsamkeit.
Doch die Verbindung DEIner Ritter soll DIR gereichen,
zu einer eisernen Faust auf Dere, zum Fluch DEIner
Feinde.
So wollen wir uns versammeln, Ihm zu gleichen.
DEInem höchsten Diener Zwiegestalt.
Unser Glaube möge Seinen Ohren gleich DEIn Wort
vernehmen,
selbst im größten Lärme der sich stetig wandelnden
Gezeiten.
Unser Geist soll Seinen Schwingen gleich sich entfalten,
um DEInen Willen zu verkünden.
Unserer Anzahl Leiber mögen Seinen Federn gleichen,
Ihn lautlos empor heben zum Fluge, um DEInen Willen
zu vollstrecken.
Unsere Hände sollen vollstrecken DEIn Urteil stählerne
Klauen.
Unsere Herzen sollen Seinem Rücken gleichen,
Welche die DEInigen sicher geleiten in DEIne Hallen,
zurück in deine Arme.
Ewiglich.

Das heilige Hymne des Ordens, das
Golgarium, ist das einzige Lied, abgesehen von einigen boronkirchlichen, das einem Golgariten gestattet ist, zu
singen. Angestimmt wird es bei Bestattungen, Zeremonien und beim Gang in den
Tempel, aber auch das stumme rezitieren einzelner Passagen ist nicht
unüblich, wann immer ein Golgarit die Nähe des Herrn Borons sucht. Auf
Bosparano in jeder Lex Boronia festgehalten, soll Gerüchten zufolge die
Urversion des Liedes in altertümlichen Aureliani niedergeschrieben worden
sein. |
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