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Das Haus Mersingen - Die Schattenspieler

Blason: Drei schwarze Pfähle auf goldenem Grund, geziert vom Sinnspruch:
"Den Tod vor Augen - Frei von Furcht!"
Helm: Vollvisierhelm mit Perlenkrone auf Samtkissen
Efeuranken: Schwarz (aus alter Verbundenheit mit der Boronkirche)
Symbolik: Die drei durch die Spaltung entstandenen schwarzen Pfähle auf Gold zeigen die Zugehörigkeit des Wappenträgers zum Haus Mersingen.
Familienmitglieder variieren das Familienwappen vor allem durch Beizeichen zu persönlichen Wappen. Markgraf Gernot von Mersingen ä.H. bringt mit dem silbernem Boronsrad seine Vebundenheit mit dem Gott Boron zum Ausdruck.
Die Familie Mersingen
Kurzbeschreibung: ruhig, geheimnisvoll, geduldig, grüblerisch und scheinbar bescheiden
Familienmotto: Den Tod vor Augen - Frei von Furcht!
Strategie: "Lasse deinen Gegner nur die Schlacht beginnen, denn du wirst es sein, der sie beendet."
Freunde & Verbündete: Golgariten-Orden, Kaiserhaus Gareth, Familie Rabenmund, Häuser Ehrenstein und Eberstamm
Feinde: alanfanischer Boronkult, Alara Paligan, Nekromantenrat zu Warunk, Haus vom Großen Fluss
Selbstverständnis: "Mersinger gab es, gibt es und wird es immer geben!" Zusammenhalt: ansehnlich
Einfluss: groß
Finanzkraft: groß Gerüchte:
- »So gesprächig wie ein Sarg. Wer weiß, was die über Generationen für Geheimnisse gesammelt und weitervererbt haben.« ( Volkes Stimme )
- »Die bringen ihre eigenen Verwandten zum Schweigen, wenn´s sein muss, und fühlen sich vor ihrem Gott nicht einmal schuldig.« ( üble Nachrede bei Hofe )
- »Jast Gorsam ist ein Stumper! Eines Tages werden die Mersinger ihre Archiv öffnen und eine Besitzurkunde nach der anderen vorlegen – und dann gehört ihnen mit einen Schlag das ganze Reich.« ( ein Advokat am Reichsgericht, der ungenannt bleiben will)
Familiengeschichte
"Mersinger? Die gab es schon immer!"
So, oder so ähnlich mag die Antwort auf die Frage nach den Anfängen des umtriebigen Hauses Mersingen lauten. Die Ursprünge des Geschlechts liegen im Dunkeln der Geschichte verborgen und scheinen über Jahrhunderte von der Familie selbst mit einem Schleier falscher Gerüchte überdeckt worden zu sein. Vermutlich existieren die Mersinger seit der Zeit der Klugen Kaiser, wie auch die Familien Rabenmund und Streitzig. Es finden sich Hinweise auf einen gewissen Barunian von Mersingen, der in Kaiser Rauls Heer gedient und nach langer Sieche zu Boron gefunden haben soll. Belegt hingegen ist die Belehnung des Dardulan von Mersingen durch den Nachfolger des Wahrers der Ordnung, Gurvan, im Jahre 566 v. Hal. Später von Rohal dem Weisen bestätigt.
Der Einfluss des Schweigsamen ist allgegenwärtig. Denn wo es andere Adelshäuser eher mit dem Herrn Praios oder der Göttin Rondra halten, hat haben sich die Mersinger ganz dem Herrn der Toten verschrieben. Viele aus der Linie sollen einen unmodischen Hang zur Farbe Schwarz besitzen und folgen teils verbissen der Boronkirchlichen Zahlenmystik, was sie anfällig für Schwindler und Hochstapler erscheinen lässt. Und mehr als ein Mersinger soll bereits um sein Vermögen betrogen worden sein. Sie sind ob ihrer verschwiegenen Art hoch geschätzt aber auch berüchtigt und finden sich seit je her immer wieder als stille Diener hoher Herren. Ob als Vögte oder Amtsleute haben sich die Mersinger im ganzen Reich verbreitet und gelten als gleichsam ernst wie fleißig.
Bisher war allen Mitgliedern gewiss, nach dem Tod – gemäß ihres Familienwappens - unverzüglich in Borons Reich einzugehen. In Anbetracht der Schwarzen Lande und eines mumifizierten Bosper von Mersingen, wohl ein frommer Wunsch. Viele Mitglieder sind 'Stadtjunker', deren Lehen, anfangs noch in den Randbezirken Gareths gelegen, sich mit der Zeit ins Herz der Stadt verlagerten (siehe Jandhold von Mersingen, Meisterkoch des Hotels "Seelander" in Gareth). In aller Munde sind die "Mersinger Meisterpläne" , eine weithin beliebte wie bekannte Adelssage. Vor Jahrhunderten von den Vorfahren erdacht und zu Papier gebracht, sollen sie heuer von den Nachfahren zum Abschluß gebracht werden.
Wichtige Vorfahren:
- Barduron Golambes von Mersingen j.H., Markvogt der Kaisermark Gareth, Vater Kaiser Pervals, *871-930
- Bosper Schnattermorr von Mersingen ä.H., (vormals Kanzler Tobriens und Baron von Schnattermoor, geknechteter Untoter zu Yol-Ghurmak)
- Boronian von Mersingen ä.H., ehm. Komtur der Golgariten,
- Borotin von Mersingen ä.H., mysteriöser Seher, *500-555 BF
- Fingorn von Mersingen ä.H., ehm. Reichserztruchsess, (verstorben)
- Geldor von Mersingen-Eberstamm, in der Schlacht auf dem Mythraelsfeld gefallener Marschall Weidens
- Jarl Staubhold von Mersingen-Eberstamm, ehm. Baron zu Menzheim
- Ullgrein von Mersingen-Eberstamm zu Menzheim, Tochter von Jarl
- Sylvind von Mersingen ä.H., Gattin von Baron Goswin (d.J.)
Wichtige lebende Personen:
- Yolande von Mersingen ä.H., Pfalzgäfin zu Weidleth *976 BF, Familienoberhaupt
- Adran v. Berlînghan-Oppstein-Mersingen ä.H., Baron zu Oppstein
- Erolân von Mersingen ä.H., Magus in der Rabenmark, *1001 BF, Elinis jüngerer Bruder
- Corvinius von Rabenmund-Mersingen ä.H., Kriegsherr der Golgariten, Baron zu Devensberg, *999 BF
- Elini von Mersingen ä.H., erste Hofmagierin am Hofe Kaiser Selindian Hals
- Gernot von Mersingen ä.H., Großkomtur der Golgariten, Markgraf der Rabenmark, *979 BF
- Goswin von Rabenmund m.H. und von Mersingen ä.H., Baron zu Bohlenburg, *991 BF, Adoptiv-Vater von Corvinius
- Jandhold von Mersingen ä.H., (Meisterkoch des Hotels Seelander in Gareth)
- Mirl von Mees-Mersingen ä.H., Edle von Rapphaardt und Lucranns End
- Saginta Jamilha von Mees-Mersingen ä.H., Edle von Westhang
- Varena von Mersingen ä.H., verfemte Kriegsfürstin in der Wildermark
- Welfert von Mersingen ä.H., Baron zu Aschenfeld, Edler von Mersingen und zu Hungersteg, Heermeister der Rabenmark, *989 BF
- Zerber v. Mersingen ä.H., Vogt zu Efferdsträne
Stammbaeume
Die drei Häuser:
- Mersingen ä.H.
- Mersingen m.H. = wird offiziell nicht weiter erwähnt und steht als Familienzweig für den Vorteil Adelige Abstammung offen.
- Mersingen j.H. = 927 BF im Kaiserhaus Gareth aufgegangen
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