bekannter Hintergrund:
Lucretia erblickte im Hochsommer des Götterlaufes 8 Hal das Licht Deres.
Als Nichte der Vögtin von Madershöh und jüngeren Schwester des Barons Tabur
von Ochs stammt sie aus einer gutsituierten garethischen Adelsfamilie und
genoss daher ein durchaus angenehmes Leben.
Nach ihren Kindheitsjahren schlug sie eine Ausbildung in der
"Kaiserlichen Kavalleristenschule zu Gareth" ein. Nach Abschluss der Schule
wurde sie in den Dienstgrad "Fähnrich" aufgenommen.
Sie ist eine äußerst fähige Reiterin und auch mit dem Säbel gut geübt.
Ein Talent zur Kriegsführung wohnt auch in ihr, weshalb es für alle
überraschend war, dass sie den Dienst recht plötzlich in der Armee
quittierte.
Auf Fragen von Freunden wird sie darauf nur antworten: "Der Herr Boron
kennt meine Gründe."
Einen Götterlauf später, mittlerweile in der Ordenstracht der Golgariten,
sieht man sie meistens an der Seite von Hagen von Despiona in Sondermission
für den Orden reiten.
unbekannter Hintergrund:
Vor einigen Götterläufen bat die Vögtin von Madershöh den Orden der
Golgariten, im speziellen die Speiche Garetiens, um Hilfe. Nachdem unter
Einsatz einiger Golgariten das untote Gezücht ausgerottet wurde, richtete
der Komtur Wulf Degenhardt vom Berg einige Worte an die Vögtin: "Gnädigste,
es war mir eine Ehre Euch helfen zu dürfen und dieses Gezücht von Dere
vertrieben zu haben. Sollten noch mal solche Probleme auftreten, scheut
nicht Euch an uns zu wenden. Des weiteren würde es mich und meinen Orden
sehr erfreuen auch einen Eurer Sprösslinge alsbald in unseren Reihen sehen
zu dürfen." sprach und verlies die Burg.
Die Vögtin ließ sich die Worte des Komturs einige Zeit durch den Kopf
gehen.
Danach war es an der Zeit ein Familienmitglied zu finden, welches diesen
Schritt gehen könnte. Da fiel ihr Blick auf ihre Großnichte Lucretia. Zwar
war diese für eine Aufnahme schon ein wenig alt und ihre Karriereziele waren
anders gesetzt, doch brachte sie als einzige den Boronglauben mit sich.
Ihre Borontreue geht zurück auf den Tod ihres Vaters Wolfaran von Ochs,
der während der Ogerschlacht starb.
Aussehen und Auftreten:
Lucretia ist 1,70 m groß und hat langes blondes Haar, welches meistens zu
einem Zopf geflochten ist. Wie die meisten geübten Kämpfer ist sie
durchtrainiert.
Sie ist ein nichtgeweihtes Ordensmitglied.
Im Kampfe trägt sie, für einen Golgariten unüblich, einen Reitersäbel zu
ihrer Rechten und einen Schild zur Linken. Gerüstet ist sie in einen
leichten Reiterharnisch. Darüber trägt sie die Ordenstracht der Golgariten.
Treu an ihrer Seite folgt meistens ihr fuchsfarbenes Elenviner Vollblut
"Reichstreu".
Vom Verhalten her hat sie wenig von einem "Vorzeigegolgariten". Sie ist
aufgeschlossen und Schweigen gehört gerade nicht zu ihrer Stärke.