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Novize Kamim Dorc

Bruder Omar, Novize im Orden des Heiligen Golgari

Aussehen und Hintergrund:

Omar entspricht mit seinen 1,75 und 65 Stein, der hellbraunen Hautfarbe und der auffälligen Adlernase voll dem Bild eines typischen Tulamiden. Über den schwarzen, kühn dreinblickenden Augen, befinden sich die buschigen Augenbraunen, die sich bei Gemütsbewegungen meistens leicht bewegen. Die schwarzen schulterlangen Haare trägt er meist zu einem Pferdeschwanz gebunden.

Geboren wurde Omar ibn Nazir im Boron des Jahres 21 Hal in der Stadt Kunchom. Seine ersten Jahre verliefen sehr behütet bei seiner Mutter Nedime und seiner ältern Schwester Ayla.
Der Vater, Nazir, verbrachte viel Zeit auf See, weil er auf einem Schiffe von Ruben den Rieslandfahrer als Steuermann beschäftigt war. Leider kam er im Jahre 26Hal bei einem Sturm im Golf von Tuzak ums Leben. Das Schlimmste dabei war, dass Omar die letzten Atemzüge seines Vaters in einem Traum miterlebte. Als er weinend zu seiner Mutter ins Bett kroch und ihr von diesem schrecklichen Traum erzählte, beruhigte sie ihn. „Es ist alles gut, du brauchst keine Angst zu haben, alles wird gut, es war nur ein Traum, hab keine Angst und schlaf weiter. Du wirst schon sehn dein Vater wird bald wieder bei uns sein.“ Sie hatte Unrecht, Nazir kehrte nie mehr wieder zurück.

Seit diesem Zeitpunkt plagten Omar immer wieder Alpträume. Nach einigen schlaflosen Tagen, brachte Nedime ihren Sohn zum Kunchomer Borontempel um dort für ihn zu beten und vielleicht findet er dort seinen Schlaf. Der dort ansässige Priester Bruder Brahm (ein Deuter Bishadriels) erkannte, dass der Knabe die seltene Gabe der Voraussicht hat und beobachtete den Jungen weiter. Als der rot-schwarze Schrecken über das übrige Aventurien hereinbrach verbrachte Omar viele Zeit im Borontempel. Es beschäftigte ihm immer wieder die Frage, warum ausgerechnet sein Vater, was hatte dieser oder er verbrochen, dass der Vater sterben musste. Der Geweihte erzählte ihm daraufhin über die Boronshallen und versuchte ihn zu erklären, dass das der natürlich Lauf der Dinge sei, dass alles sterben werde früher oder später und nur der Herr Boron wisse wenn die Zeit abgelaufen sei und das man den Tod ehren, bedauern aber nicht fürchten muss wenn man ein ordentliches Leben geführt habe.

Seine Träume nahmen ab als der Dämonenmeister aus Aventurien verschwand, aber ganz hörten sie nie auf. Er erzählte natürlich auch seinen Freunden von den unheilvollen Träumen, die lachten ihn zuerst aus, aber als der ein oder andere Traum Wahrheit wurde bekamen sie es mit der Angst zu tun, mieden und verspotteten ihn. Er wurde auch das ein oder andere Mal verprügelt. Dadurch vermied er es Leuten zu erzählen was er geträumt hatte, auch seiner Mutter und seiner Schwester gegenüber. Stattdessen begab er sich immer häufiger in den Tempel um dort zu schlafen und zu beten. Der Geweihte kümmerte sich um ihn, hörten ihm zu und ließen ihn sprechen. Wenn die Geweihten einmal zu ihm sprachen, dann in wenigen, aber alles klärenden Worten.
Er hat sich schon vor einiger Zeit entschlossen den Weg des Herrn Boron zu gehen, schließlich füllte er sich in seinen Hallen am Wohlsten und Sichersten. Hier fand er die ersehnte Ruhe, auch gab es hier Menschen die ihm verstanden, auch wenn sie ein wenig schweigsamer sind als andere.

Einmal träumte er von der Beerdigung seiner Mutter und dass der heilige Segen gesprochen wurde. Eine unheilige Macht riss sie aus ihrem Grab, um als Untote zu morden und Schrecken unter den Lebenden zu verbreiten. Als er diesen Traum den Geweihten erzählte, fragte er was zu tun sei um dies zu verhindern. Nun sprach dieser zum ersten Mal von Orden des Heiligen Golgari. Omars Entschluss festigte sich diesen Orden zu helfen damit sein Traum nicht in Erfüllung geht.

Der Geweihte übergab ihm noch eine versiegelte Depesche für die Golgariten. Der 14jährige Omar verließ die sichere Stadt Kunchom. Seine schwarzen Augen füllen sich mit Tränen, als er für lange Zeit, das letzte Mal auf die Stadt zurücksah. Dann machte er sich auf den Weg nach Krähenwacht um dort seinem Schicksal zu begegnen.

Charakteristika und Ziele:

Omar ist durch seine schlechten Erfahrungen in der Jugend sehr schüchtern und zum Einzelgänger geworden. Er versuchte gar nicht erst aufzufallen (außer durch Leistung) und spricht eigentlich nur wenn er gefragt wird, oder er die Person schon recht gut kennt. Hat er sich mit Jemand mal angefreundet, kann er durchaus in den typischen tulamidischen Redenschwall verfallen, was ihm danach natürlich wieder peinlich ist. Freunden wird er bei allem beistehen, soweit es nicht gegen die Gebote Borons oder einen anderen der Zwölfgötter verstoßen. Noch sieht er seine Gabe als Fluch, denn sie hindert ihn immer wieder den segenreichen Schlaf des Herrn zu genießen und die nötige Erholung daraus zu ziehen. Dadurch wirkt er auch immer wieder unkonzentriert und unausgeglichen.

Seine Ziele sind in den Orden als vollwertiges Mitglied aufgenommen zu werden. Da er noch sehr jung ist misst er sich mit seinen Novizenkollegen und versucht natürlich der Beste zu sein, was sich durch seine Unkonzentriertheit erschwerte.

 

 

Text: Florian Mayer



   
   
   
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