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Ordenshaus Omlad
Jenseits des Yaquir im Emirat Amhallas
liegt das altehrwürdige Omlad. Mit der Reconquista durch almadanische
Adlige wurde die Stadt zwar für das Reich erobert, sollte aber aus
politischen Gründen dem Kalifat zurückgegeben werden. Der Kalif
machte die Stadt jedoch zur Brautgabe seiner Tochter, die den jungen Prinzen
Selindian Hal zur Besieglung des Friedens ehelichen sollte. Beste Gelegenheit
also, die denkbar schlechten Beziehungen zwischen Golgariten und ungläubigen
Novadis zu verbessern. Die Aufgabe der „Wüstenraben“ ist daher auch
der diplomatische Umgang mit den Heiden und die Unterstützung des
Kalifats bei der Bekämpfung von Nekromantie in der nördlichen
Khôm. Dass dies von einem kleinen, schäbig ausgestatteten Stadthaus
ohne große logistische Unterstützung aus Punin zu geschehen
hat, verdankt die Niederlassung dem Umstand, dass es sich hierbei um einen
Strafposten für ungehorsame oder unfähige Golgariten handelt,
die in der Fremde Gelegenheit haben sollen, über ihre Verfehlungen
nachzudenken. Mit der Berufung nach Omlad gilt man also buchstäblich
als „in die Wüste geschickt“. Die Beziehung zu den Heiden ist dem
Komtur, der Novadis persönlich verachtet, schlichtweg egal, ein Erfolg
der Ritter von Omlad also nicht zwingend notwendig.
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