 |
|
Burg Phexenstein und die Schwinge "Rabenstein"
Der Dienst auf der Ordensburg ist hart und entbehrungsreich,
der Landmeister Kastor Arsteener, ein grauhaariger Hüne mit stahlhartem
Blick, ursprünglich ein Offizier aus Wehrheim und ein Spätberufener,
führt ein eisernes Regiment. Für viele bedeuten die Missionen
unter dem Kommando des Schwingenführers Alonso Boronian von Reuenthal,
der aus dem almadanischen Adel stammt, eine willkommene Abwechslung vom
Festungsalltag. Da die Ordensburg Bestandteil der almadanischen Festungskette
ist und als solche nicht aus der Verteidigung des Reiches herausgelöst
werden darf, verfügen die Barone von Phexhilf mit ihren Truppen dort
auch in Zukunft Residenzrecht. Da sich eine Burg mittlerer Größe
ohnehin nicht von einer Schwinge Ordensritter verteidigen lässt und
der Baron von Phexhilf zugleich derzeitiger Speichenkomtur ist, ist diese
Regelung momentan äußerst günstig für den Orden,
denn die Verteidigung obliegt damit nicht nur dem Landmeister allein,
sondern auch dem Burgvogt von Phexhilf. Es bleibt allerdings abzuwarten,
wie sich die Situation unter Isonzos Nachfolgern entwickeln wird.
Da Baron Isonzo nominell zwar die Verwaltung
seines Lehens dem Burgvogt übergeben hat, faktisch aber über
regen Botenverkehr und Depeschenaustausch zwischen Phexhilf und Punin
immer noch uneingeschränkt die Geschicke seiner Ländereien bestimmt
und weder als almadanischer Magnat noch als Komtur auf politische Verstrickungen
vollends verzichtet, hat dies auch direkte Auswirkungen für den Orden
in Almada zu verschiedenen Institutionen und Machtgruppierungen.
|
|
|