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Knappe Roderick von Esterfeld

Bruder Roderick, Knappe vom Orden des Heiligen Golgari

Roderick von Esterfeld wurde 1006 nach Bosparans Fall in einem kleinem Dorf nahe Eslamsbrück Namens Einstedt geboren. Einstedt war ein kleines Dorf von 67 Einwohnern. Nach dem Namen einer Aue in der Nähe seines Heimatdorfes, hat er später als seinem Beinamen erwählt. Als Roderick geboren wurde war das Land am erblühem im 12. Tages des Tsamonats. Seine Mutter Althea war eine Pflanzenkundlerin und die Heilerin des Dorfes. Sein Vater Siegbert war einer der 2 Büttel im Dorf und hatte das Kommando über die 6 Mann der Miliz die im Notfall zur Stelle stand. Sein Erbe sollte Roderick antreten und wurde deshalb schon früh, eher spielerisch im Kampf ausgebildet. Doch die Hauptzeit verbrachte er mit Arbeiten auf den Feldern, beim Holzfällen oder beim Arbeiten auf den Feldern vom manchen Bauern. Er war ein fröhlicher Junge und lebte in den Tag hinein. Mit den Kindern des Dorfes hatte er eine innige Freundschafft aufgebaut, besonders mit einem Mädchen Namens Aldare hatte er in den letzten Mondläufen viele und schöne Dinge erlebt.

Als 1019 eine Schwadron einer neu ausgehobene Tobrische Landwehr in Einstedt nächtigte, sah Roderick das erste mal echte Krieger. Den ganzen Tag, sowie die halbe Nacht versuchte er alles herraus zu finden; schlich um deren Lager, lauschte hier und dort Kriegerannekdoten und staunte mehr und mehr, um deren aufregendes Leben. Junge Maiden zu retten, und Unholde zu jagen. Noch am am frühen Abend wurde er von einem Krieger Namens Albrecht Eisfeld erwischt und von ihm streng zurecht gewiesen...doch dann durfte er sich zu ihnen setzen. Hauptsächlich lauschte er nur und aß vom Ferkel das extra geschlachtet worden war. Das Sitzen am Lagerfeuer, der Geruch und die Aura die jene Leute umgab war dermaßen in Rodericks Gedanken gedrungen, dass er den ganzen nächsten Morgen seinen Eltern vorschwärmte, was er erlebt hatte. Roderick wollte mit Albrecht Eisfeld umherziehen. Nach kurzem Gespräch der Eltern, noch während das Lager abgebaut wurde, wurde Albrecht zurechtgewiesen; ihm wurde vorgeschlagen noch einmal darüber zu schlafen...Sollte er sich doch nicht umentscheiden sollte er in einem Mond in Eslamsbrück in einer Taverne auftauchen und dort Albrecht treffen.

Niemand glaubte das Roderick auch nach 4 Wochen noch nicht nachgab, und seine Eltern liesesn ihn schweren Herzens ziehen, doch haben sie schon lange gemerkt das Roderick nicht zum Leben auf dem lande geboren war..."Die Götter haben anderes mit ihm vor"haben sie gesagt; sie wussten nicht wie Recht sie hatten. Auch für Roderick war der Abschied schwer, und er schwor sich seine Eltern nicht zu vergessen, und das erste Geld was er verdiente ihnen zukommen zu lassen. Auch Althea würde er wiedersehen. Seine Eltern hatten ihm Proviant, Kleidung, einen Dolch und 8 Silberlinge sowie 3 Heller mitgegeben. Roderick wusste um den Wert seiner Sachen...Doch das wertvollste für ihn war ein Anänger...eine Einfache Lederschnur mit einem einfachen Stein dranne. Doch dieser Stein, der leicht die Form eines Baumes besaß, gehörte schon den Vater seines Großvaters und war mittlerweile ein Familienerbstück. Nachdem Roderick Albrecht in die Taverne antraff und mit ihm loszog, lehrte dieser ihn das Kämpfen, Ehre, Gerechtigkeit, und all die anderen von Rondras Tugenden. Aber auch das lehrte er ihn das man nur ein Schwert besaß um es nicht zu benutzen. Auch lernte er schnell, das das gewählte Leben von Feiern, Rettungen, Heldentaten, weite Reisen zu fernen Ländern und alle anderen Vorstellungen, schnell der Realität von Hunger, Müdigkeit und Gefahr beinhaltet.

So vergingen die Wochen und Monde, und Roderick erfuhr das Albrecht eher ein Söldner denn ein Ritter war, doch nur für das Mittelreich seine Dienste leistete und loyaler, klüger und kampfstärker als mancher Tugendhafter Ritter war. Alles Geld was nicht unbedingt notwendig war, spendete Roderick entweder manchen Armen, oder schickte es wie versprochen seinen Eltern(und manches Geschenk auch Althea). Doch als Roderick nach 7 Monden Reise wieder gen Heimat reiten wollte erreichten ihnen Gerüchte von einem Unheil...einer Armee der Finsternis aus dem Südosten...! Albrecht, Roderick und eine kleine Einheit von Soldaten waren im Norden des Landes und reisten so schnell es geht gen Süden. Die Unheilsnachrichten häuften sich. Mendena soll bereits gefallen sein, was natürlich jeder als schlechtes Gerücht abtat...eine Armee die fast aus dem Nichts auftaucht und Dorf nach Dorf und nun noch eine Großstadt in aller kürze verschlingt...!

Der Ritt ging nun strack nach Eslamsbrück. Dort soll sich bereits eine riesige Armee des Landes sammeln. Flüchtlingsströme eilten ihnen alsbald entgegen und berichtet von Daimonischen ausgebuhrten und schlimmsten Albgestallten. Albrecht´s Vorhaben Roderick zurück zu lassen, wurde durch einem Befehl seines Vorgesetzten Niedergeworfen. So musste Roderick wie jeder Waffenfähge zu den Verteidigern eilen. Roderick bekam Angst und Furcht erfüllte seine Seele. Er hatte schon Wölfe gejagd, er hatte schon Räuber gehetzt...sogar schon einmal gegen welche gekämpft...Doch selber musste er nie etwas tun,...er war dabei, doch andere kämpften. Doch die meiste Angst hatte er um Einstedt. Sein Dorf lag südlich von Eslamsbrück nd von dort kamen auch die Feinde. Dann erreichte er die Armee der Verteidiger. Eine wahrliche riesige Armee.Nichts könnte soviele Soldaten einhalt gebieten...was sollte noch geschehen bei einer solchen Armee die von Rondra selbst ausgesand sein musste.Es mussten Hunderte..Nein...Tausende sein die zum Schutz des Landes an der Brücke über die Tobimora angetreten sein. Doch dann sah er Albrechts Gesicht...sein Geicht sprach Zweifel, Unmut und Trauer zugleich aus.Als er Rodericks Blick sah lächelte er aufmunternt. Doch Bange war ihm dann doch.

Lange mussten sie nicht auf den Feind warten...In der Nacht kamen die Schreie der Flugtiere der Feinde zu ihnen hinüber. Dann Schreie die aus den Niederhöllen selber stammen mussten. Roderick musste sich die Ohren aus Angst zu halten. Doch dann hörte er Schreie...Todes und Angstschreie aus den Vordersten Reihen...hier und dort stieg kurz eine Feuerseule auf die Schreckliches sehen liess..dann hörte er über sich den Schrei eines Ungetüms...er sah hoch und sah etwas brennenes hinunterfallen...dann gab es eine Explosion....Als nächstes sah er eine ganz andere Situation...Albrecht rannte und hielt ihn auf den Armen...hinter ihm tobte eine grausamme Schlacht.Roderick konnte nur Tot, Verderben Feuer und Gestallten erkennen.Er konnte nicht glauben das irgendetwas dort überleben könnte...der Feind war schon fast an der Brücke...Dann erst sah er das Alrecht as vielen Wunden blutete und vor Krieger wegrannte die mit erhobenen Schwert, Axt und Keule hinter ihm her liefen. Und dann sah er was er erst Wochen später realisierte...Albrecht hatte keine Angst um sich. Er hatte keine Totesangst. Er wollte nur sen Ziel erreichen.Und das tat er auch. Er schmiss Roderick in die Tobimora und zog sein Schwert.

Die Strömung riss Roderick vom Geschehen und auch von der Oberfläche weg. Immer wieder schluckte er Wasser und er sah manchen Pfeil knapp an ihm vorbei eins Wasser fliegen...Dann wurde es wieder Dunkel. Noch in derselber Nacht erwachte er an einem Ufer.Er fror fürchterlich und wankte doch vorran. Er kannte die Gegend...Er war in der Nähe seines Dorfes! Sein Ziel war es nur dorthin zu gelangen...Er wusste selbst nicht was er erwartete und was er dort machen würde. Doch Als es hell wurde erreichte er sein Dorf. Er rechnete mit dem Schlimmsten...doch das was er sah erschütterte ihn in der Seele...Die Hütten und Häuser waren abgebrannt, die kleine Palisade eingerissen. Als er durch das Dorf ging, sah er Freunde und Verwandte grausam verunstaltet auf der Straße liegen...Dann sank er auf die Knie...seine Eltern waren auch unter ihnen..sein Vater noch den Speer in der Hand, seine Mutter sich über ihn beugend, als trauere sie um seinen Tot.

Was in den nächsten Monaten geschah weiss Roderick nicht mehr ganz. Es war eine Zeit des Schmerzes und der Verzweiflung. Er weiß nur noch das er seine Eltern und manchen guten Freund begraben hatte...er musste Tage damit verbracht haben. Eine durchziehende Truppe die nach Überlebende suchen sollte fand ihn halbtot und nahm ihn mit. Einer der Ritter die ihn fand ließ ihn zu seinem Elternhaus nach Albenhus bringen wo Roderick, soviel er gesagt bekommen hatte, Mondelang kein Wort sagte, nicht ansprechbar war und kaum seine Umwelt wahr nahm. Doch irgendwann ist er Nachts aufgewacht und hat sich umgesehen...an manches konnte er sich erinnern...doch das die wenigen Erinnerungen schon Monde überdecken konnte er sich nicht vorstellen.Er bedankte sich bei seinen Zieheltern und zog Hasserfüllt mit der nächsten Truppe gen Tobrien. Die meiste Zeit sprach er kein Wort, wenn überhaupt nur das nötigste.

Er hatte nun 3 Ziele: Rache an jene zu nehmen die Menschen so etwas antun...und ihnen Einhalt zu gebieten. Althea zu finden. Und Meister Eisfelds lehren treu zu bleiben und wenn die Götter es wollen, auch ihn noch unter den Lebenden zu finden. So zog Roderick 2 Jahre lang aus gegen das nun sogenannte verhasste Schwarztobrien. Als sich die Fronten dermassen verhärteten das man es kein Krieg mehr nennen konnte trennte er sich von der Truppe und zog die Flüchtlingsstädte ab. Doch nirgends fand er ein bekanntes Gesicht. Wo er es konnte kämpfte er gegen Ungerechtigkeit. Ausser seiner Kleidung, sein Schwert, ein Dolch und paar Beutel und Schlaffsachen besaß er meist nichts...Er aß nie mehr als nötig und gab viel den Armen, und manches Geld schickte aus Dank an seine Zieheltern.In dieser Zeit gab er sich zu Ehren seines Dorfes den Beinamen von Esterfeld...denn ein Ritter wird sich nicht nach einer Aue benennen. Doch diesen Zunamen soll nur der Feind erfahren bevor die Unheiligen Wesen von ihm gerichtet werden. Je länger er umherzog je schweigsammer wurde er ohne Begleitung.Sein einziger Freund in der ganzen Zeit wurde durch ein seltsamer Zufall ein Zwerg Namens Dagrotosch, ein Ambosszwerg aus Waldwacht.

Die Dunkle Tageszeit mochte er mittlerweile lieber als die Helligkeit, da es dort ruhiger war. Er zog sich immer weiter in sich zurück.Nur der Schlaf brachte noch Trost. Und genau dies machte ihn wieder Nachdenklich.Denn sollte er nicht Alpträume haben? Sollte er nicht Unrühig und nur kurz schlafen können? So suchte er eines Tages ein Gespräch zu einem Geweihten des schweigsamen Gottes. Über all dies dachte er lange nach...seit dem Gespräch vergingen nunmehr 4 Mondläufe und er brauchte lange um darüber nachzudenken...anscheinend zu lange, denn dann erreichte ihm die Nachricht das Wehrheim dem Erdboden gleich gemacht wurde und eine Armee der Finsternis unter Galotta gen Gareth marschiert. Nun hatte Roderick wieder ein Ziel...er ging so schnell er konnte(das Pferd hatte er seit längerem aufbringen müssen) gen Gareth und tauchte fast in letzter Minute auf.

Der Angriff auf Gareth begann nur eine Stunde später.. Roderick tötete die Feinde mit Inbrunst...Alles deutete auf damals hin und die Erinnerungen erwachten nun wieder gänzlich...doch diesmal war er kein Kind mehr...diesmal konnte er sich wehren. Er kämpfte bis er keine Kraft mehr hatte und ruhte sich nur Minuten aus. Doch war es kein Blutrausch dem er nachgab... er rettete lieber ein altes Mütterchen als 5 Untote ins Borons Hallen zu schicken.

Er erwachte Tage später in einem Feldlazerett und wusste seit diesem Augenblick, dass er Boron näher war als die meisten anderen Menschen. Boron war ihm auch näher als andere Menschen oder sogar Rondra. Doch er wollte nie Borongeweihter werden. Doch nun wusste er... er würde ein Streiter in Borons Namen werden. Er würde zu den Golgariten gehen. Doch zuerst muss Gareth noch von den untoten gereinigt werden. So verbrachte er noch viele Mondzyklen in Gareth und zog erst gen Punin als die Menschen sich wieder untereinander bekriegten. So entschloss er sich Boron zu dienen. Dem Wahren Herrn über Leben und Tot, über Schlaf und Wachen...der Wahre Herr über die Nacht.

 

 

Text: Kim Keller