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| Baron Welfert von Mersingen ä.H. Name: Welfert Anachârsis Ephilion von Mersingen ä.H. und von Ilmenstein aventurische Informationen: Welfert ist der jüngste Bruder Gernots und in gewisser Weise das schwarze Schaf der Familie: Trinkfest, zumeist sehr fröhlich, draufgängerisch und nur selten einer Tändelei abgeneigt, ist der süffisante Baron das genaue Gegenteil seines Bruders, mit dem er sich dennoch sehr gut verstehen soll. Er lebt im Hier und Jetzt und läßt Boron nach Möglichkeit einen guten Mann sein. Trotz all dieser scheinbaren Leichtlebigkeit gilt Welfert als ebenso fähiger Kämpfer wie Heerführer. Nach der Knappschaft bei seiner streitbaren Base, Pfalzgräfin Yolande von Mersingen ä.H., diente er lange Jahre im einstigen ksl.-darp. Garderegiment 'Ogerwacht' als Hauptmann eines Banners, bis er nach der Vernichtung des Regiments überraschend in die Dienste des Markgrafen trat und von diesem 1029 BF zu seinem Heermeister (provinzherrlicher Marschall) bestallt wurde. Nach Willen Yolandes, führt er auch die Mersinger Ritterschaft an, die einen Teil des Rabenmärker Aufgebots stellt. Neben dem Kriegshandwerk widmet sich der feinsinnige Adlige ausgiebig der Kunstmalerei und dem studieren philosophischer Werke. Sein verschwenderisches Gebaren hat schon zu zahlreichen Gerüchten geführt, ist sein Lehen doch nahezu gänzlich vom Feind besetzt. Er verfügt über eine ausgesuchte Bibliothek, umgibt sich mit edlen Mätressen und seine elfischen Jagdschwerter (angeblich die legendären Lilienschwerter), sind schier unbezahlbar. Über die Herkunft dieser beträchtlichen Mittel, schweigt sich der selbstverliebte Edelmann jedoch beharrlich aus. Alleine aus den üppigen Erträgen der nordmärkischen Domäne Hungersteg, der er als Ksl. Verwalter vorsteht, ist dieses Leben nur schwer zu bestreiten... Meisterinformationen: Seit seine Verlobte während der Dritten Dämonenschlacht qualvoll in seinen Armen starb, versucht Welfert, seine Trauer und seinen Zorn auf Boron, den er für den Tod seiner Liebsten verantwortlich macht, dadurch zu betäuben, daß er den Tod quasi aus seinem Denken verbannt und sich ganz auf die Freuden des Diesseits konzentriert. Darüber ist er auch zu einem Trinker geworden, der es jedoch meisterhaft versteht, seine Sucht zu verbergen. Er ist also mehr ein Getriebener denn ein klassischer Lebemann. Sein Bruder ahnt zwar, daß Welferts Lebenswandel etwas mit dem Tode von dessen Verlobten zu tun hat, doch weigert der Heermeister sich immer noch beharrlich, mit ihm darüber zu sprechen. Gernot, der den Lebenswandel seines Bruders sehr mißbilligt, hat ihn hauptsächlich zu sich gerufen, um besser auf ihn Achtgeben zu können und jemanden als Feldherrn zu haben, der sowohl für ihn als auch seine Vasallen (die teilweise die Herrschaft der Golgariten mehr oder weniger offen ablehnen) akzeptabel ist. Dieser bat sich bei Antritt die abgelegene und unwirkliche Baronie Aschenfeld als Lehen aus, was sein Bruder ihm trotz anfänglicher Bedenken schließlich gewährte. Seine Pflichten als Heermeister der Mark erfüllt Welfert zwar dennoch nach besten Kräften, doch ist er ein weit besserer Krieger als Feldherr. Sein hartes Vorgehen im Feld zieht oft große Verluste, seiner ihm unterstelten Verbände, nach sich, trifft den Feind aber auch ins Mark. Nur im Geheimen widmet er sich, der in der Rabenmark streng verbotenen Anatomie, deren Erkenntnisse er hemmungslos im Kampf einsetzt. Er leidet unter einem frühen Stadium der Ataraxie, dass seine Kaltblütigkeit fördert. Stärken: Außergewöhnliches Reaktionsvermögen, charmant, eloquent "Eure Landwehr scheint mir in einem ausgezeichnetem Zustand zu sein, darauf sollten wir anstoßen!" "Wie schön Euch zu sehen, mein Bester. Ihr solltet alsbald Eure Zustimmung geben, Euer Schaden soll es nicht sein, soll doch Eure Beteiligung nicht publik werden, und Eure beständigen Reisen durch die Wildermak mag auch einmal im Schwert eines Wegelagers enden..." "Unverschämtheit ist die Waffe derer, welche die geschmeidige Gerte des Spottes nicht zu führen wissen." "Vergeltung ist der natürliche Fels, auf dem der Tempel des Rechts errichtet ist." Volkes Stimme: "Blutrünstig durch und durch, sag ich Euch! Umgeben von seinen 12 Leibrittern schlachtet er die gegnerischen Landwehreinheiten förmlich dahin."
Text: Tahir Shaikh / Marcus Friedrich
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